Mittwoch, 8. April 2015

"Throne of Glass - Die Erwählte" - Sarah J. Maas

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Die Erwählte | Throne of Glass #1 | 500 Seiten | dtv | ISBN 9783423760782 | OT: Throne of Glass (USA)

Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses - und es ist da, um zu töten. (Quelle)

Die Assassinin – Celaena Sardothien, 18, Auftragsmörderin

Immer wieder gibt es Hypes in der Literaturwelt, immer wieder werden Bücher in den Himmel gelobt, von allen gelesen und geliebt, und wie immer bin ich ziemlich spät dran, wenn es darum geht, mir ein eigenes Bild zu machen. Seit eins, zwei Jahren jetzt ist Sarah J. Maas’ Debütroman kein Geheimtipp mehr in der englischsprachigen Young-Adult-Welt. Aber was ist dran am Hype? Vorn weg muss ich sagen, dass „Die Erwählte“ natürlich genau in mein Beuteschema fällt. Ich mag High Fantasy voller Ränkespiele, Intrigen bei Hof und viel Action und genau das bekommt man von „Die Erwählte“ auf jeden Fall geboten. Ganz klassische High Fantasy mit Heldenreise darf man allerdings nicht erwarten, denn bis auf die ersten paar Kapitel spielt sich „Die Erwählte“ ausschließlich im gläsernen Schloss von Ardalan ab, was allerdings meiner Meinung nach sehr gut funktioniert. Das Schloss mit seinen vielen Gängen, Festen und Menschen ist ein ganz toller, komplex ausgearbeiteter Schauplatz und ich bin froh, dass wir ihn nicht verlassen mussten.

Die Heldin ist Celaena Sardothien, bekannt als gefürchteste Auftragsmörderin des ganzen Kontinents Erilea. Celaena ist achtzehn Jahre alt, blond und zierlich, weshalb man es ihr zu Beginn genau wie Dorian, der Kronprinz von Ardalan, nicht so recht abnehmen möchte, wer sie angeblich ist, doch Celaenas Identität wird sehr glaubhaft geschildert. Ihre lange Ausbildung bei einem berüchtigten Assassinen zum Beispiel oder ihre Hintergrundgeschichte machen sie als Figur glaubhaft. Was mich allerdings schon ein wenig gestört hat ist, wie oft erwähnt wird, wie gut Celaena aussieht. Dass sie sehr hübsch ist und das auch weiß, fand ich natürlich nicht weiter schlimm. Calaena hat ein gutes Selbstbewusstsein und lässt sich nicht in die Ecke stellen, was mir gut gefallen hat. Nur, dass Dorian und auch Chaol Westfall, der Captain der Garde, es ihr immer wieder sagen müssen und in den wenigen Passagen, in denen die Perspektive bei ihnen liegt, immer wieder darauf hinweisen müssen, geht einem irgendwann leider ein wenig auf den Geist.

Was ich aber unbedingt positiv hervorheben muss ist, dass die Autorin es Celaena erlaubt eine richtige Assassinin zu sein. Sarah J. Maas schönt nichts an Celaenas Dasein. Ich kenne es aus der Young-Adult-Literatur leider großteils so, dass mit viel Zuckerguss über die unschönen Details gefahren wird, damit am Ende alles verträglich und glatt ist. Celaena tötet aber wirklich und nicht selten. Sie tut das ohne Bedenken, hat aber trotzdem noch ein Moralempfinden und ist keine typische Eisprinzessin ohne Charakter. Darüber hinaus darf sie schwitzen, bluten, ihre Regel bekommen, schlecht riechen und sich, wenn sie ausgehungert ist, mit Essen vollstopfen. Sehr oft dürfen weibliche Figuren das nicht und kommen aus jeder Situation so hübsch und graziös heraus, wie sie hineingeraten sind. Das ist natürlich völlig unrealistisch, ganz besonders bei Figuren, die Abenteuer erleben oder körperlicher Anstrengung ausgesetzt sind. Dass Celaena eine hübsche junge Frau ist, an der die Anstrengungen nicht spurlos vorbeigehen und der es erlaubt wird normale Reaktionen darauf zu zeigen und die nicht immer die perfekte Puppe sein muss, fand ich daher wirklich gut.

Celaena ist sehr untypisch für eine Jugendbuchheldin und sehr komplex. Sie hat ein Jahr schwere Arbeit in einem Lager hinter sich, nachdem sie erwischt und verurteilt wurde, Narben und Spätfolgen, ist aber trotzdem nicht abgestumpft. Was ein Jahr Sklavenarbeit aus einem Menschen machen können lässt Sarah J. Maas nicht unter den Tisch fallen und Celaena leidet auch stark unter dem Erlebten, aber ist nicht zerbrochen. Darüber hinaus ist sie zwar eine harte Kämpferin, gibt nicht viel auf Etikette und tut was sie will, lehnt aber nicht alles Weibliche ab, wie die meisten Heldinnen ihrer Art. Celaena liebt schöne Kleider, macht sich gern zurecht, geht gern auf Bälle und lernt auch die ein oder andere wichtige Sache. Da sie vor ihrer Verhaftung verraten worden ist, sagt sie am Anfang, sie würde anderen Frauen nicht mehr vertrauen, wo ich durchaus schon mit den Augen gerollt habe. Dann jedoch taucht Nehemia im Schloss auf und Celaena lernt, wie ungerecht ihre Einstellung war. Eine Charakterentwicklung, die ich schön geschrieben und auch wichtig finde. 

Die Prinzessin – Packende Frauen, blasse Männer

Nehemia dürfte bei Weitem meine allerliebste Figur in „Die Erwählte“ sein. Sie kommt als Prinzessin von Eyllwe an den Hof von Adarlan um nach eigener Aussage mehr über die Kultur und die Sprache zu erlernen, doch es ist allgemein bekannt, dass Nehemia auf ihre eigene Art auch eine Kriegerin ist: Sie unterstützt die Rebellen von Eyllwe, die sich gegen die Eroberung durch Adarlan zur Wehr setzen. Nehemia ist weicher als Celaena, doch hier zeigt Sarah J. Maas, dass eine starke Frauenfigur nicht immer hart und unnachgiebig sein muss. Beide Frauen haben eigene Ziele, die sie verfolgen und von denen sie sich nicht abbringen lassen und das macht eine starke Frauenfigur aus. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch Kaltain Rompier, die als Feindin Celaenas auftritt, eine tolle Figur. Sie gehört dem niedrigen Adel an und kommt an den Hof, um den Kronprinzen zu bezirzen – nicht aus Liebe oder Schwärmerei, sondern, weil sie die Krone von Adarlan will. Dieses Dreiergespann allein gibt schon sehr viel Stoff für tolle Konflikte her und alle drei Figuren haben mir sehr gut gefallen.

Dass Kaltain als arrogante Zicke auftritt, wie es sie in vielen Jugendbüchern gibt, hätte vielleicht nicht sein müssen, ist aber gar nicht weiter schlimm, eben weil sie eigene Absichten hat und einen aus ihrer Sicht sehr guten Grund, weshalb sie Celaena nicht über den Weg traut. Was im Verlauf der Geschichte mit Kaltain passiert, ist aus erzählerischer Sicht sehr geschickt eingefädelt, gut erläutert und ein richtiges Aha-Erlebnis, trotzdem fand ich es ein bisschen schade, wie der Konflikt am Ende gelöst wird. Ich habe sie, trotz ihrer Rolle als "Bösewicht" sehr lieb gewonnen und hoffe, dass sie in den Folgebänden auch wieder eine größere Rolle spielen wird, worauf ich mich schon freue. Eine weitere Lieblingsfigur ist Chaol Westfall geworden, der Captain der Garde von Adarlan. Ich habe ihn sehr gemocht, fand ihn in diesem ersten Band allerdings leider noch etwas undurchsichtig. Er tritt bloß als Celaenas Aufpasser auf und hat noch keine eigenen Ziele, was hoffentlich im zweiten Band hinzukommen wird.

Leider muss ich aber sagen, dass mir der Kronprinz Dorian Havilliard sehr unsympathisch war. Natürlich soll man ihn ein Stück weit als arroganten, naiven Prinzen kennenlernen, nur leider hat sich mein Bild von ihm über das Buch hinweg nur geringfügig gewandelt. Wenn er Celaena hochmütig sagt, ihre Regelschmerzen könnten ja gar nicht so schlimm sein oder es nicht schafft, sich gegen seinen Vater durchzusetzen, hätte ich ihn am liebsten geschüttelt. Ich fand es schon realistisch, dass er im Schatten seines Vaters bleibt und nicht immer widerspricht, keine Frage. Mir geht es eher um ein paar Situationen, in denen sein Vater Dinge tut, mit denen weder ich als Leser noch Dorian selbst einverstanden sind und die schlimme Konsequenzen haben werden, aber Dorian steht bloß mit hängenden Schultern daneben. Auf der einen Seite gibt er den forschen, hochmütigen Prinzen, der Celaenas Grenzen nicht akzeptiert, auf der anderen Seite hat er kein Fünkchen Mut und Durchsetzungskraft. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, was ich von ihm halten soll und hoffe, dass er im nächsten Band eine positive Entwicklung erlebt. 

Die Erwählte – Die Welt von Erilea

Was den Weltenbau angeht, bin ich eigentlich sehr zufrieden, aber hier und da doch ein bisschen zwiegespalten. Erst einmal wären da die Namen. Nennt mich eine Erbsenzählerin, aber Namen wie Dorian in einer High-Fantasy-Welt gehen gar nicht. Dorian geht zurück auf Doris, eine antike Region von Griechenland und auf den griechischen Stamm der Dorer, den es in unserer Welt gegeben hat, aber nicht in der Welt von Erilea, in der diese Figuren leben. Dazu kommt bei Dorian auch noch, dass sich Oscar Wilde den Namen in den 1890er Jahren für seinen Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ ausgedacht hat. Ich habe an sich natürlich kein Problem mit griechischen Namen im Fantasysetting, weil man sich ja nicht eine komplette neue Sprache ausdenken kann (Es sei denn man ist Tolkien) und man als Leser auch davon ausgeht, eine „Übersetzung“ aus der Sprache von Adarlan zu lesen. Trotzdem gehen mir Namen, die sich auf Völker und Orte aus unserer Welt, die es nach den Gesetzen einer Fantasywelt eben nicht gibt, eine Spur zu weit. Also irgendwie zweimal daneben gegriffen.

Mein anderes Problem ist, dass mir nicht so ganz klar ist, wie ich die Namen aussprechen soll. Celaena Sardothien, das Königshaus Havilliard und Kaltain Rompier gehen mir nur französisch ausgesprochen von der Zunge, sonst verknotet sie sich. Chaol Westfall, Dorian und Herzog Perrington sind aber zweifellos ans Englische angelehnt. Das wäre alles eigentlich kein Problem, wenn auch ein bisschen inkonsistent, aber manche der Name lassen sich überhaupt nicht aussprechen. Ich sage Celaena notgedrungen als Celina und vielleicht fehlt mir hier einfach das Sprachtalent. Dass es nebenbei aber Leute mit ganz gewöhnlichen Namen wie Bill gibt und dann wiederum einen Theodus Brullo… vielleicht hätte man hier eher erklären sollen, dass sich die Namen auf die Herkunft der Figuren beziehen, so ein bisschen kann ich mir das vielleicht herleiten, es ergibt aber mit den Orts- und Städtenamen dann trotzdem nicht viel Sinn. Das ist nur eine kleine Sache, aber mich stört so etwas. Ich erwarte von High Fantasy mehr Konsistenz in der Namensgebung, damit die Welt rund wirkt.

Ansonsten hat mir der Weltenbau aber wirklich gut gefallen. Die Welt scheint stark an den Barock und Rococo angelehnt, darauf deuten die Beschreibungen der Feste auf dem Schloss und Celaenas neuer Kleider hin, was mir gut gefallen hat. Wo ich aber wirklich haufenweise Pluspunkte vergeben muss, ist die Art und Weise, wie Sarah J. Maas die Intrigen und alles Politische aufgezogen hat. Viel Spielraum bekommt das nicht, aber es hat für eine sehr überzeugende, interessante Hintergrundgeschichte gesorgt, was den Kontinent Erilea auch außerhalb der Schlossmauern greifbar gemacht hat. Der König von Adarlan ist nicht einfach irgendein größenwahnsinniger Bösewicht, sondern scheint bei der Eroberung der anderen Länder sehr strategisch und realistisch vorzugehen. Dazu kommt, dass eine alte, mittlerweile verbotene Religion eine große Rolle spielt, was ich sehr atmosphärisch und glaubhaft erzählt fand. An sich staffiert Sarah J. Maas ihre Welt mit sehr viel Liebe zum Detail aus und schafft eine Gesellschaft, die ich glaubhaft und gut geschildert fand. 

Was mir natürlich auch sehr gut gefallen hat ist, dass das hier nicht eine von den ausnahmslos weißen Fantasywelten ist, sondern Sarah J. Maas sich Mühe gibt, ihre Figuren divers zu gestalten. So wird eine der Hauptfiguren, Prinzessin Nehemia, mit dunkler brauner Haut beschrieben und ihr Haar ist zu vielen kleinen Zöpfen geflochten. Chaol Westfall wird mit goldbrauner Haut beschrieben und Kaltain Rompier mit goldenem Hautton und rabenschwarzem Haar. Ich glaube allerdings schon, dass die Beschreibungen vielleicht noch ein wenig zu schwammig sind. Wenn man nämlich nach Bildern sucht, malen viele Fans der Bücher Chaol zum Beispiel als weiß, obwohl doch „goldbraun“ eigentlich eindeutig nicht weiß ist. Ich finde aber auch genauso viel Fanart, die Kaltain als asiatisch darstellt und Chaol als dunkelhäutig, bin also anscheinend nicht die einzige, die beide Figuren als divers liest, denn beide Darstellungen entsprechen meiner Vorstellung beim Lesen. Etwas eindeutiger hätte es also durchaus sein können. Trotzdem ist es natürlich toll, dass die Autorin hier eine diverse Welt erschafft, in der Platz für verschiedene Ethnien ist.

Die Übersetzung – Bemerkungen am Rande

Im Großen und Ganzen ist die Übersetzung sehr gut gelungen und ich habe sie eigentlich gern gelesen, doch hier und da gab es ein paar wenige Dinge, die mich massiv gestört haben. So übersetzt die Übersetzerin die Ortsnamen nicht. Bei Eigennamen ist das auch ganz richtig so, aber zum Beispiel der Avery River hätte doch zum Averyfluss werden können und das Witch Kingdom zum Königreich der Hexen. Ich möchte einer professionellen Übersetzerin natürlich nicht sagen, wie sie ihre Arbeit zu machen hat, doch mich hat es immer total aus der Handlung gerissen, wenn diese englischen Begriffe so unvermittelt fielen, eben weil es keine Eigennamen sind. Rote Wüste hätte sich einfach viel besser in den Text eingefügt und weniger störend und merkwürdig gewirkt, als Red Desert. Besonders, weil dann hin und wieder doch Dinge übersetzt wurden, es wirkt alles sehr willkürlich. Das gilt auch für Begriffe innerhalb der Geschichte. Wörter wie Spikes oder Dummy sind im Englischen natürlich kein Problem, geben in einer deutschen Übersetzung aber der Atmosphäre einen Knacks und wirken viel zu modern, um in diese Welt zu passen. Das hätte man umschreiben oder übersetzen können.

Das größte Ärgernis waren für mich aber einfach die kleinen Unaufmerksamkeiten. Ich kann natürlich nicht wissen, ob die der Übersetzung anzukreiden sind, oder ob Sarah J. Maas den Fehler bereits im Originaltext gemacht hat, aber besonders, als Celaena ein Gift als „kanadischen Blutwurz“ erkennt, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass die Autorin unachtsam genug war um zu vergessen, dass es in ihrer Welt kein Kanada gibt. Bei Dorian lasse ich das durchgehen, weil es nicht sofort ersichtlich ist, dass der Name auf einen realen historischen Ort in Griechenland zurück geht, aber bei Kanada? Das glaube ich dann wirklich nicht. Die englischen Wörter für die Pflanze sind bloodroot oder pauson und ich nehme jetzt einfach mal an, dass im Original eins dieser Wörter stand. Falls jemand das weiß, kann er es gern in den Kommentaren aufklären, es würde mich wirklich interessieren, woher so ein großer Fehler kommt. Abgesehen davon lässt sich die Übersetzung aber sehr gut lesen und natürlich ziehe ich deshalb keine Punkte ab. 

Zielgruppenempfehlung: Ich würde den Roman ab 14 oder 15 Jahren empfehlen. Da es die Geschichte einer Assassinin ist, gibt es natürlich schon hin und wieder sehr blutige Details und darüber sollten sich alle potentiellen Leser, egal wie alt, bewusst sein. Ansonsten würde ich den Roman ohne mit der Wimper zu zucken allen Lesern empfehlen, die High Fantasy in Richtung Intrigen, Hofleben, Ränkespiele und viel Action mögen. Eine Liebesgeschichte gibt es zwar, aber der Fokus liegt eindeutig woanders, weshalb ich die Umschreibung als „romantische Fantasy“ vom Verlag aus auch etwas merkwürdig finde. Jedenfalls sollten sich Leser, die auf eine romantische Liebesgeschichte hoffen, vorher bewusst machen, dass eine solche in „Die Erwählte“ nicht viel Platz findet. So gesehen würde ich den Roman eigentlich allen empfehlen, die sich vorstellen können, das Buch könnte ihnen gefallen. 

Fazit: „Die Erwählte“, der Auftakt zur „Throne of Glass“-Reihe von Sarah J. Maas, ist ein sehr überzeugendes, rasantes Lesevergnügen, das man gar nicht aus der Hand legen mag. Interessante Figuren, eine komplexe, gut ausgearbeitete Welt und witzige Dialoge machen den Roman zu einem spannenden Abenteuer voller Intrigen und Hofgeflüster. Besonders die interessanten, komplexen Frauen- und Mädchenfiguren möchte ich positiv herausheben. Ich habe mir gleich nach dem Auslesen den zweiten Band, „Kriegerin im Schatten“, bestellt und oben drauf den ersten Band von Sarah J. Maas’ neuer Reihe, „A Court of Thorns and Roses“ der am 7. Mai auf Englisch erscheint, vorbestellt. Sollte die junge Autorin (erst 26 Jahre alt!) weiterhin so gute Bücher vorlegen, werde ich sie sicherlich bald zu meinen Lieblingsautorinnen zählen. Von mir gibt es daher vier Sterne und einen halben. Mein Bauch sagt, ich soll fünf geben, aber für die paar Ungereimtheiten muss ich leider doch einen halben Stern abziehen.

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